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Storytelling – Das besonders effektive Stilmittel im Marketing

Was bedeutet das?

Storytelling ist seit Jahrtausenden die wichtigste Form des Lernens und der Kommunikation. Durch die emotionale Ansprache im Stil einer Story wird die Person gegenüber schneller begeistert und bleibt länger aufmerksam. Ein wichtiger Punkt in der heutigen Zeit der Reizüberflutung. Zusätzlich festigt sich die Botschaft besser im Gedächtnis, wenn sie in eine bewegende Geschichte eingebettet wird, als nur mit Fakten und trockenen Zahlen. Genau diese Punkte machen sich Experten auch bei der Kommunikation im Marketing zunutze.

Im Fokus steht nutzenorientiertes B2B-Marketing auf Basis des jeweiligen Business Values Ihrer Kunden. Oft tun sich Marketer schwer, ihr Unternehmen mit Geschichten in Verbindung zu bringen. Dabei gilt: Erzählen wir über Menschen, erreichen wir Menschen. Anstatt die Vorteile eines Produkts oder einer Dienstleistung in einer Case Study ausschließlich mit Fakten zu erzählen, steht beim Storytelling der Mensch und sein Gefühl im Vordergrund.

Ein Sportwagen wird meist nicht nur gekauft, weil er mehrere Hundert PS hat, sondern weil die Optik und die Leistung ein bestimmtes Gefühl im Fahrer auslösen. Auch bei der Kaufentscheidung einer Software, einer Maschine, die sich oft mit vielen vergleichbaren Wettbewerbsprodukten messen müssen, zählen am Ende Softskills und Nutzenargumente. Diese Art der Begeisterung überzeugt.

Anwendungen des Storytellings

Dieses Stilmittel der Kommunikation ist bestenfalls in der gesamten Customer-Journey zu finden und holt den Kunden so an jedem Touchpoint aufs Neue ab. Auf schnelllebigen Social Media Plattformen oder auf der Unternehmens-Website ist es besonders wichtig, relevante Inhalte zu vermitteln, in den ersten Sekunden zu begeistern und somit zu binden.

Tipps – Worauf kommt es beim Storytelling als Stilmittel an?

1. Targeting

Zunächst müssen die Ziele der neuen, nutzenorientierten Strategie festgelegt werden, um zu wissen, wo die Reise hinführen soll. Teil eines klaren Ziels ist neben der Zielgruppendefinition die Definition der unterschiedlichen Persona. Sind die Personas  festgelegt, geht es darum, sich in sie hineinzuversetzen, einen richtigen Steckbrief zu entwickeln: Welches zentrale Problem hat sie? Welche Anforderungen müssen erfüllt werden? Wie „tickt“ die Person? Wie kann die entsprechende Lösung dafür optimal kommuniziert werden?

2. Aufgreifen von Themenwelten

Die nächste Frage zur Zielgruppe lautet: Mit welchen Themen kann sie sich besonders gut identifizieren? Welche Inhalte sind bereits bekannt? Die Story bedient sich dann einem oder mehreren dieser Themen und nutzt auch passende Metaphorik. So werden komplexe Inhalte für jeden leicht verständlich und erlebbar, was im technischen B2B-Bereich herausfordernd, aber besonders wichtig ist.

3. Bedienen von Emotionen

Die Story sollte den potenziellen Kunden auf einer emotionalen Ebene abholen. Sympathie macht eine gute Kommunikation aus. Der Empfänger fühlt sich wohl und kann sich länger und genauer an das vorgestellte Produkt oder die Dienstleistung erinnern.

4. Designanspruch

Auch die Gestaltung muss zur Geschichte und Persona passen. Welche Bildsprache, welcher Grafikstil wird verwendet? Welche Farben sind ausschlaggebend? Blautöne werden beispielsweise mit Vertrauen assoziiert und wirken nahbar, kompetent und modern. Natürlich müssen auch Storytelling-Kampagnen im Rahmen des Corporate Identity eingebunden sein.

5. Nutzenorientierung

Behalten Sie bei der Ihrer Texterstellung immer im Hinterkopf, dass Sie die Lösung für Ihren potenziellen Kunden parat haben. Auf dem Kundenmehrwert liegt der Fokus. Dieser sollte also nicht durch Fakten, sondern vor allem direkt in der Story klar kommuniziert werden. Welcher Nutzen entsteht durch Ihr Produkt oder Dienstleistung?

2021-08-12T08:50:02+02:00 04.08.2021|