Theorie kennen viele. Praxis zeigt, was wirklich drinsteckt. Beim VDMA Marketing-Infotag haben Martina Manich und Joelle Lenz von team::mt nicht nur erklärt, wie KI-Avatare funktionieren – sie haben zwei davon verlost. Was die Gewinnerinnen damit erlebt haben, wie ein Avatar zur Hannover Messe einlud und ein anderer plotzlich Mandarin sprach: hier sind die echten Geschichten.
Vom Infotag zum digitalen Zwilling: Wie es dazu kam
Der VDMA Marketing-Infotag bringt jährlich B2B-Marketingverantwortliche aus dem Maschinen- und Anlagenbau zusammen. Dieses Jahr stand ein Thema im Mittelpunkt, das viele gleichzeitig fasziniert und verunsichert: KI-Avatare als skalierbares Werkzeug fuer Videokommunikation.
Als Highlight verlosten Martina Manich und Joelle Lenz von team::mt zwei vollwertige KI-Avatare an Teilnehmerinnen des Infotags – keine Demo, kein Testzugang, sondern echte digitale Zwillinge, einsatzbereit für den nächsten Messeauftritt, das nächste Erklärvideo oder die nächste internationale Einladung.
Beide Gewinnerinnen haben kurz danach auf LinkedIn berichtet. Und beide zeigen: Der Unterschied zwischen einem KI-Avatar auf der Folie und einem KI-Avatar in der Praxis ist grösser, als die meisten erwarten.
Praxisbeispiel 1:
Stephanie Schubert, VDMA Software und Digitalisierung
Wer ist Stephanie Schubert?
Stephanie Schubert ist Referentin für Marketing und Kommunikation beim VDMA Software und Digitalisierung – dem Fachverband für Softwarelösungen in der digitalen Transformation des Maschinen- und Anlagenbaus. Als Kommunikationsprofi weiss sie genau, wie viel Aufwand professionelle Videoproduktionen bedeuten – und wie selten man selbst vor der Kamera steht.
Der Einsatz: Hannover Messe 2026
Wenige Wochen nach dem Infotag stand ein grosser Termin an: die Hannover Messe 2026. Der VDMA Software und Digitalisierung war mit einem Gemeinschaftsstand in Halle 15, Stand D36 vertreten – zusammen mit 12 Mitgliedsunternehmen, die Softwarelösungen für die digitale Transformation präsentierten.
Genau hier kam Stephanies KI-Avatar zum Einsatz: als digitale Einladung für den Messestand, die sie selbst repräsentiert – ohne Drehtag, ohne Studio, ohne sich selbst vor die Kamera zu stellen.
Das sagt sie selbst:
„Als Referentin für Marketing und Kommunikation steht man meistens hinter der Kamera. Umso mehr freue ich mich über meinen Avatar von team::mt gmbh, den die liebe Joelle Lenz und geschäftsführende Gesellschafterin Martina Manich von mir erstellt haben. Danke für dieses tolle und hilfreiche Tool. Ich bin begeistert!“
Stephanie Schubert
Was dieses Beispiel zeigt: Ein KI-Avatar ist keine Spielerei – er löst ein echtes Problem. Wer als Kommunikationsprofi sändig andere in Szene setzt, hat endlich ein Werkzeug, das auch die eigene Präsenz skalierbar macht. Und das ohne einen einzigen zusätzlichen Drehtag.
Praxisbeispiel 2:
Isabelle Himbert, Arno Arnold GmbH
Wer ist Isabelle Himbert?
Isabelle Himbert ist Geschaeftsführerin der Arno Arnold GmbH, einem Familienunternehmen mit über 160 Jahren Geschichte und Spezialisierung auf hochwertige Maschinenschutzabdeckungen. Das Unternehmen denkt international – und kommuniziert künftig auch so.
Der Einsatz: CCMT 2026 in Shanghai – auf Mandarin
Isabelle Himbert wollte internationale Kunden direkt ansprechen – und zwar in ihrer Sprache. Ihr KI-Avatar sprach deshalb erstmals Mandarin: eine personalisierte Einladung zur CCMT 2026 in Shanghai, Stand W5-A381, vom 21. bis 25. April.
Was klingt wie Science-Fiction, war in der Praxis eine klare strategische Entscheidung: Wer weltweit Kunden erreichen will, muss ihre Sprache sprechen. Mit dem KI-Avatar wurde diese Idee innerhalb kürzester Zeit umsetzbar.
Das sagt sie selbst:
„Ich spreche jetzt endlich Chinesisch! Naja … zumindest so ähnlich. Mein digitaler Avatar kann jedenfalls Mandarin. Und ich gebe zu: Ich komme aus dem Staunen kaum noch heraus.“
Isabelle Himbert
Ihr Fazit bringt es auf den Punkt:
"KI sorgt nicht automatisch für Innovation. Für die guten Ideen sind weiterhin wir zuständig. Aber KI hilft, gute Ideen schneller in die Welt zu bringen. Wer international arbeitet, sollte auch international kommunizieren können – präzise und skalierbar.“
Isabelle Himbert
Was dieses Beispiel zeigt: Die Kombination aus persönlicher Repräsentanz und KI-gesteuerter Übersetzung eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der internationalen Marktkommunikation. Kein Dolmetscher, kein zweiter Drehtag, keine Kompromisse bei der Authentizität.
Was beide Beispiele gemeinsam haben
Zwei Unternehmen, zwei völlig unterschiedliche Anwendungsfälle – und doch dieselbe Erkenntnis: Der KI-Avatar liefert mehr, als viele vorher erwartet hatten.
- Qualität, die überrascht: Beide Gewinnerinnen beschreiben Erstaunen – nicht wegen des Hypes, sondern wegen des echten Ergebnisses.
- Einsatz ohne Mehraufwand: Kein Studio, kein Drehtag, kein Skript von Grund auf neu – der Avatar entsteht auf Basis weniger Minuten Videomaterial.
- Starke LinkedIn-Resonanz: Beide Posts erzielten überdurchschnittliches Engagement – weil KI-Avatare im B2B immer noch Aufmerksamkeit erzeugen.
- Schnelle Time-to-Market: Vom Infotag bis zur Messeinladung vergingen nur wenige Wochen.




